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Torjubel im Büro? Mit dem Start der Fußball-WM könnte das schon bald Alltag werden. Welche Folgen das Turnier für den Arbeitsalltag hat und welche Regeln trotz Fußballfieber gelten, lesen Sie im aktuellen Magazinartikel.
Torjubel beim Jour Fixe?
Das könnte in den nächsten Wochen zum Alltag in deutschen Büros werden. Am morgigen Donnerstag, dem 11. Juni beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko, den USA und Kanada. Doch für die Wirtschaft könnte der anstehende Titelkampf zur Produktivitätsbremse werden. 26 Minuten pro Tag wollen sich die Deutschen, Stuttgarter Forschenden zufolge, in den kommenden fünf Wochen während ihrer Arbeitszeit mit Fußball beschäftigen - mehr als doppelt so viel wie noch bei der vergangenen Weltmeisterschaft.
Zum echten Planungsproblem könnten auch die häufig späten Anstoßzeiten werden. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Für fast zwei Drittel der Beschäftigten spielt diese eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, ob sie ein WM-Spiel überhaupt schauen. Nicht wenige setzen deshalb auf Homeoffice, Gleitzeit oder einen späteren Arbeitsbeginn.
Mit automatischen Fan-Rechten können WM-Begeisterte allerdings nicht rechnen - die Arbeit von zu Hause oder veränderte Arbeitszeiten sollten auch weiterhin nur in Absprache wahrgenommen werden. Auch vorgetäuschte Krankmeldungen sowie eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit aufgrund von Müdigkeit oder Restalkohol sind trotz Fußballfieber No-Gos.
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“One in One Million”: Das Programm Erasmus+ hat einen historischen Meilenstein erreicht. Seit dem Start des Programms im Jahr 1987 haben eine Million Studierende aus Deutschland mit Erasmus+ einen Studien- oder Praktikumsaufenthalt im Ausland absolviert. Unter dem Hashtag #OneInOneMillion soll die Erfolgsgeschichte des europäischen Austauschprogramms jetzt auch auf Social Media gewürdigt werden.
Mehr Schutzsuchende in Arbeit: In Sachsen-Anhalt finden immer mehr schutzsuchende Menschen eine Arbeit. Einer Studie des IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen zufolge hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Schutzsuchenden in den vergangenen fünf Jahren nahezu verdoppelt.
Sorge um Berufseinstieg: Immer weniger Studierende rechnen damit, im Anschluss an ihr Studium zügig einen Job zu finden, der ihren Erwartungen und Qualifikationen entspricht. Das geht aus einer Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervor. Demnach geht nur noch rund ein Drittel der Befragten von einem “raschen und passenden Berufseinstieg” aus.
Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.