Hilf uns, deine Erfahrung zu verbessern, indem du unsere Cookies akzeptierst. Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung

In welchen Branchen ist Remote-Arbeit am verbreitesten? Was sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern? Und welche ist die Homeoffice-Hauptstadt Deutschlands?
Heute am heimischen Schreibtisch arbeiten?
Spätestens seit der Covid-19-Pandemie hat sich das Homeoffice fest in der Arbeitswelt etabliert und ist heute kaum noch wegzudenken. Auch die aktuelle, angespannte Wirtschaftslage vermag hieran nicht zu rütteln. Doch wer remote arbeiten kann, ist weiterhin stark limitiert. Eine neue Analyse der Bertelsmann Stiftung blickt auf die Unterschiede nach Geschlechtern, Orten und Berufen.
Homeoffice-Angebote gibt es vor allem in männerdominierten Berufen, insbesondere im IT-Bereich. Zudem bleibt das Homeoffice über weite Strecken eine Domäne für höher qualifizierte Arbeitnehmer:innen und Akademiker:innen. Wesentlich häufiger als auf dem Land wird die Möglichkeit zur Arbeit von zu Hause indes in der Stadt angeboten – Homeoffice-Hauptstadt ist Stuttgart, wo bei 38 % der angebotenen Stellen Homeoffice möglich ist. Berlin liegt mit 31,4 % nur unweit dahinter, während bundesweit 20 % aller Jobs Remote-Arbeit ermöglichen. Dies ist allerdings ein enormer Schritt von lediglich 3,7 % in 2019.
Diese Themen haben uns außerdem interessiert:
Ostdeutscher Arbeitsmarkt: Während in Berlin, Bremen und Hamburg rund jede vierte Fachkraft zugewandert ist, bleibt der Anteil in den ostdeutschen Bundesländern deutlich dahinter. Dabei sind besonders jede auf Zuwanderung zur Bewältigung des Fachkräftemangels angewiesen.
Jeder Job wird ein KI-Job: Neue New Work Foundation von ehemaliger KI-Managerin plant, Gen-Z für die KI-dominierte Arbeitswelt zu trainieren. Dabei im Fokus: Klarstellen, welche KI-Skills für bestimmte Jobs notwendig sind.
Der härteste Arbeitsmarkt Deutschlands: Nicht in Berlin, Hamburg oder München ist die Berufssuche am schwierigsten, sondern nach den neuesten Daten in Wuppertal. Vor allem die Konkurrenz ist enorm, so bewerben sich rechnerisch auf eine Stelle rund 39 Personen. In Berlin sind es ca. 21.
Abschluss, dann Absage?: Heute geht es im Digitalen Salon am HIIG in Berlin um das Thema “Berufsstart in Zeiten von Krise und KI-Angst”. Dabei sind KI-Dozenten, Medienforscher und Arbeitswelt-Experten. Start ist ab 19 Uhr.
Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.