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Lohnt sich Einsatz im Job überhaupt noch? Eine aktuelle Statista-Umfrage zeigt: Zwei Fünftel der Erwerbstätigen zweifeln am klassischen Leistungsversprechen. Warum es vielen nicht am Willen, sondern an der Gegenleistung fehlt.
Mehr leisten für mehr Geld, mehr Anerkennung, mehr Zeit? Klingt fair, nur glauben das immer weniger.
Laut einer repräsentativen Statista-Umfrage zweifeln zwei Fünftel der Erwerbstätigen in Deutschland daran, dass sich Einsatz im Job generell auszahlt. Knapp 60 % sind weiterhin vom Leistungsversprechen überzeugt. Dabei mangelt es vielen keineswegs am Willen: 44 % wären bereit, über das geforderte Maß hinaus zu arbeiten, wenn dem eine Gegenleistung gegenüberstünde. Am häufigsten fehlt es demnach an fairer Bezahlung als Gegenwert, gefolgt von zu wenig Wertschätzung und Sorgen um die eigene Lebensqualität.
In diesem Spannungsfeld berichten besonders jüngere Beschäftigte von hohem Leistungsdruck, wobei drei Viertel von ihnen sich kürzere Arbeitszeiten wünschen. Als Hauptgründe für eine Arbeitszeitreduktion werden mehr Zeit für Familie, Hobbys und Erholung genannt. Dabei halten 50 % der Befragten die 4-Tage-Woche für sinnvoll, knapp 41 % sind aber auch mit der 5-Tage-Woche zufrieden.
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Mehr Jobwechsel: Der Anteil der Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres den Beruf wechseln, ist zwischen 2013 und 2024 um 13 % gestiegen, wie das IAB berichtet. Der Anstieg der beruflichen Mobilität ist über alle Gehaltsniveaus zu beobachten, wobei er bei Männern im niedrigen Lohnsegment am ausgeprägtesten ist.
“Blue Book”-Bewerbungsphase gestartet: Bis zum 4. September sind Bewerbungen für das Praktikumsprogramm der Europäischen Kommission möglich. Zum ersten Mal können sich zudem Absolvent:innen der beruflichen Aus- und Weiterbildung bewerben, auch erhalten Praktikant:innen neue finanzielle Zuschüsse. Praktikumsbeginn ist im März 2027.
Job-Neustart ab 40: Das AufRuhr Magazin der Stiftung Mercator blickt auf die Herausforderungen und Chancen eines Jobwechsels ab 40 und stellt das kostenlose Karriereprogramm “Aufstieg 40+” mit konkreten Unterstützungsmöglichkeiten vor, welches sich gezielt an Menschen ab 40 aus finanzschwachen und nicht-akademischen Verhältnissen richtet.
Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.