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Die Konjunkturprognosen steigen, doch in vielen Bundesländern droht Stellenabbau. Was bedeutet das für Beschäftigte und Führungskräfte?
Wirtschaftsprognose gut, alles gut?
Nachdem Wirtschaftsministerin Reiche vergangene Woche die Herbstprojektion der Bundesregierung mit einer Konjunkturprognose um 0,8 Prozentpunkte auf 1,3 % angehoben hat, zieht nun auch der Internationale Währungsfonds gleich.
Der wirtschaftliche Aufschwung ist dem Arbeitsmarkt hingegen zunächst vorenthalten. So rechnet die IAB-Regionalprognose für 2026/2027 in fast allen Bundesländern mit einem Beschäftigungsrückgang. Lediglich in Berlin (+ 0,7 %) sowie Brandenburg und Niedersachsen (je + 0,1 %) wird mit Zuwächsen gerechnet. Stärkste Verluste hingegen werden für das Saarland (- 1,3 %), Thüringen (- 0,7 %) sowie für Bremen und Sachsen-Anhalt (je - 0,6 %) erwartet und treffen damit vor allem Regionen, in denen das verarbeitende Gewerbe ansässig ist. Als zentrale Gründe werden der Strukturwandel und demografische Wandel genannt.
Wenig überraschend ist konsequenterweise, dass das Thema Wirtschaft das Verhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden stark prägt. Wie eine Personalleiterbefragung von Randstad und dem ifo-Institut zeigt, dominieren wirtschaftlicher Druck und Sparmaßnahmen (44 %), gefolgt von Restrukturierung und Stellenabbau, neuen Arbeitsmodellen, Wechseln in der Führungsebene sowie Innovation (je 12 %) den Austausch der Arbeitsebenen.
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Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.