Hilf uns, deine Erfahrung zu verbessern, indem du unsere Cookies akzeptierst. Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung

Ein kompakter Überblick mit Rückblick auf 2025, den neuesten Daten zur Arbeitslosigkeit und Perspektiven auf Fachkräftemangel und Hoffnung auf Entspannung.
Wir hoffen, Du bist gut ins neue Jahr gestartet und wir wünschen Dir für dieses Jahr viel Erfolg im Berufsleben und im Privaten!
Wenig erfolgreich schaut allerdings der Ausblick auf den deutschen Arbeitsmarkt 2026 aus. Denn nach einem schwierigen Jahr sind auch die Aussichten für dieses Jahr eher trübe.
Noch im vergangenen Monat stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat auf 2,908 Millionen, das bedeutet einen Anstieg um 0,1 % zum November. Vor allem der Vergleich zum Vorjahr macht die negative Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt deutlich. Noch im Dezember 2024 waren 101.000 Personen weniger als arbeitslos gemeldet. Die schwache Entwicklung wir auch dadurch unterstrichen, dass laut der Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA) Andrea Nahles, 2025 so wenige Stellen wie noch nie seit der Jahrtausendwende an die BA gemeldet wurden.
Nahles rechnet erst für die zweite Jahreshälfte 2026 mit einer spürbaren Entspannung, allerdings nur, wenn sich die Konjunktur positiv entwickelt. Dann sei auch erstmals seit drei Jahren ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit möglich.
Schwierig wird die Jobsuche aber weiterhin für Menschen ohne Abschluss sein und auch der Fachkräftemangel zerrt weiter arg an deutschen Unternehmen. Einen positiven Ausblick hat hier eine neue Untersuchung des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) mit Blick auf die Arbeitskraft von Ausländerinnen.
Diese Themen haben uns außerdem interessiert:
Gegen den Fachkräftemangel: Laut Expert:innen des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) können arbeitslose Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit spürbar dazu beitragen, den Fachkräftemangel abzufedern.
KI warnt vor Jobkrisen: Engmaschige Meldesysteme zu Arbeitsmarktdaten wie in Deutschland sind selten. Eine neue Studie zeigt auf, wie KI helfen kann, Jobverluste und Arbeitsmarktkrisen vorherzusagen.
Kosten von Arbeitslosigkeit: Trotz verschiedener Maßnahmen sind die Kosten für Arbeitslosigkeit weiterhin auf einem hohen Niveau und sogar gestiegen, wobei wesentlich der Bund, die Bundesagentur für Arbeit und die Rentenversicherung zahlen.
Weitere Stellenanzeigen findest Du wie gewohnt auf politjobs.de und auf WhatsApp.
Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.