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TUI Jugendstudie 2026 befragte über 8.000 junge Europäer:innen u. a. in Deutschland, Frankreich und Spanien. Im Fokus: Die junge Generation kann sich eine berufliche Zukunft im EU-Ausland vorstellen und strotzt vor Gründerwillen.
Jung, mobil und mit Gründergeist.
Das sind zentrale Ergebnisse der neuen Jugendstudie 2026 der TUI Stiftung, welche online über 8.000 junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren u. a. in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien befragte.
Mit Blick auf die eigene berufliche Zukunft planen knapp mehr als die Hälfte der Befragten, in naher Zukunft in ihrem Herkunftsland zu arbeiten. Zugleich können sich auch 18 % der jungen Europäer:innen vorstellen, in einem anderen EU-Land zu arbeiten. Besonders hoch ist dieser Wert in Italien und Griechenland.
Ausgeprägt ist auch das Interesse, ein eigenes Unternehmen zu gründen, was sich 55 % der jungen Generation vorstellen können. Am höchsten ist die Gründungsbereitschaft in Frankreich, Griechenland und Polen, während sie in Deutschland bei 51 % liegt. Als Gründe gegen das Gründen führen Befragte in Deutschland außerdem hohe finanzielle Risiken und eine hohe Arbeitsbelastung an.
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Wer zahlt für die Fortbildung? Dieser Frage aus dem Arbeitsrecht ist das Handelsblatt nachgegangen. Dabei gilt: Sind Fortbildungen vom Arbeitgeber angeordnet, muss dieser sie bezahlen. Wird die Fortbildung jedoch aus Eigeninteresse verfolgt, so liegen die Kosten auch auf Arbeitnehmer:innenseite.
Halbjahresfazit zum Arbeitsmarkt: Gegenüber dem Vormonat hat sich die Zahl der Arbeitslosen nur geringfügig verändert. Die Arbeitslosenquote lag zum Halbjahr bei 6,2 %. Währenddessen hat sich die Nachfrage nach Arbeitskräften stabilisiert: Im Juni waren 648.000 offene Stellen gemeldet, 16.000 mehr als noch vor einem Jahr.
Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.