Hilf uns, deine Erfahrung zu verbessern, indem du unsere Cookies akzeptierst. Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung

Trotz Arbeitszufriedenheit planen 57,7 % der Beschäftigten einen Jobwechsel. Die Hintergründe, die Rolle von KI und was mit Blick auf 2026 zu erwarten ist.
Laut einer aktuellen Indeed-Umfrage zieht mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer:innen einen Jobwechsel in Betracht und das oft, obwohl sie eigentlich zufrieden sind.
Dass gerade zum Jahresstart viele Menschen ihre beruflichen Ziele schärfen, ist nichts Neues, dass trotz des abkühlenden Arbeitsmarkts dennoch 57,7 % der Befragten angeben, einem Jobwechsel nicht abgeneigt zu sein, überrascht jedoch. Zu den Hauptgründen einer Neuorientierung zählen demnach die Aussicht auf eine bessere Bezahlung, wie 41 % der Befragten angeben, aber auch der Wunsch nach mehr Wertschätzung (32 %) und eine eingeschränkte Flexibilität im aktuellen Job (26 %) werden angeführt.
Als weiterer starker Treiber für die anhaltende Wechselbereitschaft wirkt der konstant hohe Druck auf Arbeitnehmer:innen. So geben rund 71 % der Befragten an, mittel- bis sehr starkem Personalmangel im direkten Arbeitsumfeld ausgesetzt zu sein. Auch die schlechte Konjunktur, der sinkende Bedarf an den eigenen Fachkenntnissen und mögliche Kürzungen durch KI-Nutzung setzen Arbeitnehmer:innen unter Druck.
Doch für den Arbeitsmarkt 2026 deuten die Zeichen grundsätzlich auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage hin, was auch die Lage von Arbeitnehmer:innen entspannen dürfte.
Diese Themen haben uns außerdem interessiert:
Jobs bei Startups gesucht? Einen Überblick über das lokale Gründer-Ökosystem liefert die digitale Startup Map Berlin mit interaktiven Visualisierungen von tausenden Startups, Investoren, Acceleratoren und Co-Working-Spaces in der Hauptstadt.
Bewerbungstipps: Zwar sind KI-Tools bei Bewerbungen mittlerweile Standard, doch wer herausstechen will braucht Persönlichkeit und sollte die eigenen Fähigkeiten hervorheben, wie t3n klarstellt.
Missmanagement der Woche: Der Berliner Bürgermeister Wegner hat durch sein verschwiegenes Tennismatch während der Stromkrise eindrucksvoll gezeigt, wie Kommunikation nicht geht. Die Learnings hat die WiWo zusammengefasst.
Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.