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Auch wenn der Arbeitsmarkt derzeit unter Druck steht, eröffnen sich durch berufliche Höherqualifizierung vielfältige Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und für den Sprung in verantwortungsvollere Positionen.
Dass die Lage am deutschen Arbeitsmarkt aktuell angespannt ist, berichteten in den vergangenen Tagen zahlreiche Medien und beschäftigt auch die Politik.
Doch blickt man hinter die Schlagzeilen, zeigt sich für das Jahr 2026 durchaus ein Bild voller Chancen und neuer Möglichkeiten zur beruflichen Selbstverwirklichung.
Besonders die berufliche Weiterbildung erweist sich dabei als echter Karriereturbo. Laut einem aktuellen Dossier der DIHK profitieren rund 80 % der Absolvent:innen einer Höheren Berufsbildung von spürbar positiven Effekten einer Weiterbildung auf ihren Werdegang. Für 60 % macht sich die berufliche Weiterqualifizierung direkt auf dem Gehaltszettel bemerkbar, während mehr als die Hälfte in verantwortungsvollere Positionen mit mehr Personal- und Budgetverantwortung aufsteigt.
Klar ist: Die Aussichten auf dem Jobmarkt sind derzeit nicht allzu positiv und auch eine Weiterbildung ist kein Wundermittel für eine neue Anstellung, bringt jedoch neue Chancen und Möglichkeiten mit sich.
Diese Themen haben uns außerdem interessiert:
Gelebte Inklusion: In Deutschland schaffen laut einer Studie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales nur 0,35 % der Werkstattbeschäftigten den Sprung in den regulären Arbeitsmarkt. Dass Teilhabe dennoch gelingen kann, zeigen Inklusionsbetriebe durch vereinfachte Arbeitssysteme und gezielte Lohnkostenzuschüsse.
Expert:innen-Boom: Die Zahl hochqualifizierter Frauen am Arbeitsmarkt stieg in den letzten 10 Jahren um 43 % und damit deutlich stärker als bei Männern. Laut IW Köln suchen dennoch rund 40 % der arbeitslosen Akademikerinnen Stellen unter ihrem eigentlichen Qualifikationsniveau. Um dieses Potenzial besser zu nutzen, gewinnen flexible Arbeitsmodelle und eine gezielte Talentförderung zunehmend an Bedeutung.
Arbeitsmarkt weltweit: Wie der Merkur berichtet, kehren trotz schwieriger Arbeitsmarktlage immer mehr chinesische Absolvent:innen nach dem Auslandsstudium in ihre Heimat zurück. Dabei weisen über 80 % der Heimkehrer:innen einen Masterabschluss vor und erhoffen sich Arbeit in der wachsenden Technologiebranche mit Fokus KI und Robotik.
Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.