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Lineare Karrierewege verlieren an Bedeutung. Fähigkeiten, Flexibilität und Gehalt rücken in den Fokus.
Der Arbeitsmarkt 2026 ist im Umbruch: Nicht nur beeinflusst die wirtschaftliche Unsicherheit die Lage, auch zeigt sich ein Wandel mit Blick auf die Bedeutung von Erfolg am Arbeitsmarkt. Laut dem Randstad Arbeitsbarometer 2026 wird der traditionelle, lineare Karriereweg von 72 % der Arbeitergeber:innen als überholt betrachtet. Stattdessen rücken Fähigkeiten und Erfahrung mit 87 % klar in den Fokus der Personalentscheider:innen.
Dies deckt sich mit den Wünschen der Beschäftigten: 38 % der Talente streben keinen geradlinigen Karriereweg mehr an, sondern suchen bewusst die Abwechslung durch Rollen- und Branchenwechsel. Zugleich streben jedoch auch weiterhin 41 % der Befragten einen traditionellen Karriereweg an.
Eine verstärkte eigenständige Ausgestaltung des Berufslebens macht sich auch in den Gründen des Jobwechsels bemerkbar. So gaben fast ein Drittel der Arbeitnehmer:innen an, einen Job gekündigt zu haben, weil sie sich dort verstellen mussten. Bei der Generation Z liegt dieser Anteil sogar bei 34 %. Bei den Gründen für eine neue Arbeitsstelle liegt das Gehalt als Hauptgrund mit Abstand vorn. 81 % der Talente geben die Vergütung als zentrales Pro-Argument an.
Wie Weiterbildung die Gehaltsentwicklung positiv voranbringen kann, liest Du im Magazinartikel der letzten Woche auf politjobs.
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Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.