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Arbeit als Lebenssinn? Das war einmal. Eine aktuelle Studie zeigt: Immer mehr Menschen – besonders die junge Generation – priorisieren Lebensgenuss und Freizeit vor der totalen Selbstverwirklichung im Job.
Der Job als sinngebender Faktor in Deinem Leben. Klingt etwas altmodisch, oder?
Wenn Du weit mehr als nur Deinen Job als sinnstiftenden Aspekt Deines Lebens ansiehst, liegst Du damit genau auf der Linie der Ergebnisse einer neuen Untersuchung der Stiftung für Zukunftsfragen.
Die Studienergebnisse zeigen ganz klar, wie sich das Verständnis eines gelungenen Lebens in den letzten 20 Jahren gewandelt hat. Während 2006 noch mehr als die Hälfte der Befragten an, dass Arbeit vor allem Sinn stiften und eine Aufgabe im Leben schaffen soll, stimmen dem heute nur noch 33 % zu. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil der Befragten, die angeben, ihr Leben genießen und sich nicht mehr als nötig abmühen zu wollen, von 14 % auf 22 %.
Besonders in der Altersgruppe der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren ist diese Perspektive stark ausgeprägt, hier gibt knapp ein Drittel der Befragten an, den Lebensgenuss voranzustellen. Gleichzeitig geben jedoch auch 31 % in dieser Altersgruppe an, dass sie während ihrer Arbeit etwas mit Sinn und Spaß tun wollen. Somit zeigt sich ein klarer Trend hin zu einer Lebens- und Karrieregestaltung mit gleichwertigem Fokus auf Sinn und Genuss und Karriere und Freizeit.
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Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.