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Aus für das Erfolgsmodell? Die Rentenkommission fordert die Abschaffung von Minijobs. Während die Politik höhere Renten verspricht, bangen sieben Millionen Beschäftigte und die Gastronomie um ihre Existenz.
Minijobs stehen vor dem Aus.
Jede:r kennt sie: Viele haben sich mit dem Minijob im Café nebenan oder im Supermarkt im Viertel während des Studiums über Wasser gehalten oder sich neben der Ausbildung etwas dazuverdient. Nun hat die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission vorgeschlagen, diese weitgehend abzuschaffen.
Laut Minijobzentrale wären davon fast sieben Millionen Menschen in Deutschland betroffen. Die größte Gruppe der Minijobber:innen arbeitet dabei in den Bereichen Handel und Gastronomie. Vor allem aus dieser Branche kommt Gegenwind. Laut dem Hotel- und Gaststättenverband in Bayern gehen die Pläne “an der betrieblichen Realität vorbei”.
Was sich genau ändern soll: Nach den Forderungen der Rentenkommission soll der sozialversicherungsrechtliche Sonderstatus von Minijobs wegfallen. Beschäftigte würden damit in die Renten-, Pflege- und Krankenkasse einzahlen. Das soll die Rentenansprüche der Arbeitnehmer:innen stärken und zu erheblichen Mehreinnahmen in den Sozialkassen führen.
Doch es gibt auch Kritik: Arbeitgebervertreter:innen betonen die besondere Flexibilität von Minijobs und warnen vor Arbeitskräfteengpässen im Einzelhandel und in saisonalen Branchen.
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Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.