
Rund 4,6 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland ohne Berufsabschluss – oft mit wenig Ausblick auf Aufstieg, aber gezielte Teilqualifikationen können den Weg aus der "Helferfalle" ebnen.
Wer ohne Berufsabschluss ins Arbeitsleben startet, landet oft in einer Sackgasse.
Die Arbeit als Helfer:in oder im Niedriglohnsektor wird dabei schnell zur Endstation, statt zum Sprungbrett für einen Aufstieg am Arbeitsmarkt, wie eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt. In Deutschland zählen mittlerweile rund 4,6 Millionen Erwerbstätige als geringqualifiziert, 17 % mehr als vor der Corona-Pandemie 2019. Fast jede:r Fünfte aus dieser Gruppe ist arbeitslos, eine Quote, die sechsmal höher liegt als bei Menschen mit Berufsausbildung.
Besonders dramatisch zeigen sich die Arbeitslosenquote und die Jobaussichten mit Blick auf spezifische Branchen. Im Verkauf und auch im Objektschutz gibt es teils mehr arbeitslose Hilfskräfte als reguläre Beschäftigte, so dass die Jobchancen in diesen Branchen für Geringqualifizierte wahrlich düster sind.
Es gibt aber auch einen Ausweg. Wer sich zur Fachkraft weiterbildet, senkt sein Arbeitslosigkeitsrisiko deutlich und in Branchen wie dem Verkauf und dem Gartenbau reichen für den Aufstieg bereits gezielte Teilqualifikationen statt einer vollständigen Ausbildung.
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Dieser Text ist zuerst im wöchentlichen politjobs-Newsletter als Editorial erschienen. Wenn du diesen Newsletter mit den neuesten Jobs aus dem Politikbetrieb jeden Mittwoch direkt per Mail erhalten möchtest, kannst du ihn hier abonnieren.
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